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AP40 Laser+ vs AP30 Laser: Welches APEKS Laser RTK sollte man kaufen?

25.05.2026
120 m
AP40 Laser+ Reichweite
30 m
AP30 Laserentfernungsmesser
120°
Gemeinsamer IMU-Neigungsbereich
±8 mm
Gemeinsame RTK-Genauigkeit
Kurzantwort
Der AP40 Laser+ und der AP30 Laser verfügen über denselben 1408-Kanal-GNSS-Kern, eine kalibrierungsfreie IMU mit 120° Messbereich, ein IP67/IK08-Gehäuse und eine RTK-Genauigkeit von ±8 mm. Der entscheidende Unterschied liegt im Laser: Der AP30 Laser ist mit einem grünen Laser der Klasse 3.0 mit 30 Metern Reichweite ausgestattet – ausreichend für Gebäudeecken, die Vermessung von Strommasten und leichte Baudetails. Der AP40 Laser+ hingegen verfügt über einen grünen Laser mit 120 Metern Reichweite – erforderlich für Infrastrukturvermessungen, die Vermessung von Rohrleitungstrassen, die Neigungsmessung an Straßenböschungen und alle Anwendungen, bei denen das Ziel mehr als 30 Meter vom Empfänger entfernt ist. Wählen Sie den AP30 Laser für Stadt- und Gebäudevermessungen mit geringen Entfernungen. Der AP40 Laser+ ist die richtige Wahl, wenn 30 Meter nicht ausreichen.

Sowohl der APEKS AP40 Laser+ als auch der AP30 Laser verfügen über einen integrierten grünen Laser-Entfernungsmesser mit RTK-GNSS-Empfänger. Dadurch können Vermesser Punkte messen, die mit der Messlatte physisch nicht erreichbar sind. Das Prinzip ist dasselbe, die Umsetzung jedoch deutlich unterschiedlich. Die Laserreichweite des AP30 Laser beträgt 30 Meter, die des AP40 Laser+ hingegen 120 Meter. Dieser Unterschied von 90 Metern macht den Unterschied aus, ob man eine Gebäudeecke über eine enge Gasse hinweg oder beispielsweise die Sohle einer Rohrleitung über einen Entwässerungsgraben, einen Strommast in Hangnähe oder den Straßenrand von der Fahrbahnmitte aus erreichen kann. Dieser Leitfaden vergleicht beide Modelle hinsichtlich aller relevanten Dimensionen, damit Sie den passenden Laserempfänger für Ihre tatsächlichen Messentfernungen im Feld auswählen können.

Gemeinsamkeiten zwischen AP40 Laser+ und AP30 Laser

Beide Empfänger basieren auf derselben GNSS- und IMU-Plattform. Die Kernpositionierungsleistung ist über die gesamte Reichweite identisch.

Gemeinsamer GNSS-Kern: 1408 Kanäle zur gleichzeitigen Erfassung von GPS, GLONASS, BeiDou, Galileo, QZSS und NavIC. RTK-Festgenauigkeit: ±8 mm horizontal, ±15 mm vertikal. Initialisierungszeit: unter 5 Sekunden (typisch). Initialisierungszuverlässigkeit: über 99,9 %.

Gemeinsame IMU: 120° kalibrierungsfreie Neigungskompensation, frei von magnetischen Störungen. IMU-Neigungsmessgenauigkeit ±2 cm innerhalb eines Neigungswinkels von 60°. Beide Modelle ermöglichen das Abstecken und Messen mit der Stange in jedem praxisnahen Winkel, ohne dass eine Libellenkontrolle erforderlich ist.

Konfiguration der gemeinsamen Kamera: Beide Geräte verfügen über zwei Kameras – eine 5-MP-Kamera an der Unterseite für AR-Abhörfunktionen und eine 5-MP-Frontkamera für Laserzielvorrichtungen und visuelle Führung. Beide unterstützen AR-Abhörfunktionen, bei denen die Designkoordinaten direkt in das reale Kamerabild eingeblendet werden.

Gemeinsame Kommunikation: Integriertes 2-W-UHF-Funkgerät (450–470 MHz), Reichweite 8–15 km. Integriertes 4G-Mobilfunkmodem für NTRIP/CORS. WLAN, Bluetooth 5.2, NFC. Kompatibel mit den Protokollen RTCM 3.0, 3.2, TT450S, Trimmark III, SOUTH und LoRa.

Gemeinsamer Build: Staub- und wasserdicht gemäß IP67. Schutzart IK08 – übersteht einen Fall aus 2 Metern Höhe. Betriebstemperatur: -45 °C bis +75 °C. Gewicht: 800 g. Interner Lithium-Ionen-Akku (7,4 V, 7000 mAh): 18 Stunden Laufzeit im Rover-Modus, 7 Stunden im Basis-Modus.

Die wichtigsten Unterschiede

Abgesehen von der Laserreichweite gibt es noch einen weiteren Unterschied in der Kommunikation zwischen den beiden Generationen.

Laserreichweite – der Hauptunterschied:

  • AP30 Laser: Grüner Laser der Klasse 3.0, Reichweite 30 Meter. Genauigkeit: ±8 mm + 5 mm/m (Neigungswinkel innerhalb von 30°).
  • AP40 Laser+: Grüner Laser der Klasse 3.0, Reichweite 120 Meter. Genauigkeit: ±8 mm + 5 mm/m (Neigungswinkel innerhalb von 30°).

Beide Laser nutzen dieselbe grüne Lasertechnologie der Klasse 3.0 und weisen dieselbe Genauigkeitsspezifikation auf. Der AP40 Laser+ projiziert den Laserstrahl lediglich viermal weiter. In der Praxis bedeutet dies, dass der AP40 Laser+ Ziele messen kann, die für den AP30 Laser physisch unerreichbar sind – nicht weil der AP30 Laser weniger genau ist, sondern weil seine Reichweite nicht ausreicht, um das Ziel zu beleuchten.

LoRa-Funk – Ergänzung der zweiten Generation:

  • AP30 Laser (Erste Generation): Nur 2-Watt-UHF-Funkgerät, Reichweite 8–15 km.
  • AP40 Laser+ (Zweite Generation): 2W UHF + LoRa, 8–15 km Reichweite. Die LoRa-Erweiterung sorgt für eine verbesserte Signalstärke in schwierigen Funkumgebungen und ist mit dem LoRa-Sendemodus der MAX5-Basisstation kompatibel.

Anzeige: Der AP40 Laser+ verfügt über ein 0,96-Zoll-OLED-Farbdisplay zur Statusanzeige, ohne dass die Controller-Anwendung geöffnet werden muss. Der AP30 Laser besitzt kein integriertes OLED-Display.

Warum die Laserreichweite im Feld eine Rolle spielt

Der Laser-Entfernungsmesser beider Modelle löst dasselbe grundlegende Problem: Die Stangenspitze kann den Messpunkt aus physikalischen Gründen nicht erreichen. Dies kommt in der Praxis ständig vor – der Messpunkt befindet sich beispielsweise jenseits eines Entwässerungsgrabens, hinter einem Zaun, auf der anderen Seite einer Mauer, oben auf einem Strommast oder an einer unzugänglichen Hangflanke.

Ohne Laser muss der Vermesser den Messpunkt entweder auslassen, ihn unsicher anfahren oder eigens für diese Messung eine Totalstation aufstellen. Der Laser ermöglicht es dem Empfänger, den 3D-Vektor von der GNSS-Antenne zum Laserzielpunkt zu messen und anschließend die Zielkoordinaten direkt zu berechnen – ohne dass sich der Bediener dem Ziel nähern oder es berühren muss.

30 Meter reichen aus für:

  • Gebäudeeckenmessung über eine schmale Straße oder Gasse hinweg
  • Sockel eines Strommastes, versetzt zu einem Fußweg
  • Kanaldeckel über einer zweispurigen Straße
  • Fensterbank oder architektonisches Detail an einem Flachbau
  • Zaunpfahl oder Grenzmarkierung über einem kleinen Gewässer

30 Meter reichen nicht aus – dafür wird der AP40 Laser+ auf 120 Meter benötigt:

  • Fahrbahnrandmessung von der Mittellinie aus auf einer breiten Autobahn
  • Rohrleitungsumleitung über einen großen Entwässerungskanal oder Fluss
  • Messung eines Hochspannungsmastes aus sicherer Entfernung
  • Böschungsflächenmessung an Straßendämmen und Einschnitten
  • Gebäudefassadenvermessung an einem mehrgeschossigen Gebäude über eine offene Fläche hinweg
  • Vermessung von Küstenmerkmalen, bei denen der sichere Zugang zur Wasserlinie eingeschränkt ist
  • Messung der Steinbruchbankfläche von der darüberliegenden Bank aus
  • Messung des Brückenwiderlagers oder -pfeilers vom Flussufer aus

Bei Vermessungen linearer Infrastruktur, Autobahnen, Pipelines oder anderen Orten, an denen Messdistanzen regelmäßig 30 Meter überschreiten, stellt die Reichweitenbegrenzung des AP30 Lasers eine wiederkehrende Einschränkung dar. Mit seiner Reichweite von 120 Metern beseitigt der AP40 Laser+ diese Einschränkung für die allermeisten Vermessungsanwendungen.

Vollständiger Spezifikationsvergleich

Spezifikation AP40 Laser+ AP30 Laser
Generation Zweite Generation Erste Generation
GNSS-Kanäle 1408 1408
RTK-Genauigkeit (H) ±8 mm + 1 ppm ±8 mm + 1 ppm
IMU-Neigungsbereich 120° kalibrierungsfrei 120° kalibrierungsfrei
Lasertyp Klasse 3.0 Grün Klasse 3.0 Grün
Laserentfernung 120 Meter 30 Meter
Lasergenauigkeit ±8 mm + 5 mm/m (innerhalb eines Neigungswinkels von 30°) ±8 mm + 5 mm/m (innerhalb eines Neigungswinkels von 30°)
Kameras Duale 5-MP-Kamera (unten AR + vorne Laser) Duale 5-MP-Kamera (unten AR + vorne Laser)
AR-Observation Ja Ja
OLED-Display 0,96" Farb-OLED NEIN
UHF-Funkgerät 2 W, 450–470 MHz 2 W, 450–470 MHz
LoRa Ja NEIN
4G-Mobilfunk Eingebaut Eingebaut
IP-Schutzart IP67 / IK08 IP67 / IK08
Gewicht 800 g 800 g
Batterie 7000 mAh – 18 Stunden Rover 7000 mAh – 18 Stunden Rover
Betriebstemperatur -45 °C bis +75 °C -45 °C bis +75 °C

Wann sollte man sich für AP40 Laser+ entscheiden?

Der AP40 Laser+ ist die richtige Wahl, wenn die Messdistanzen regelmäßig 30 Meter überschreiten oder wenn die Funkleistung im Basis-/Rover-Setup von Bedeutung ist.

  • Straßen- und Autobahnvermessung: Die Abstände zwischen Straßenrändern, Bordsteinkanten, Entwässerungsrinnen und Böschungswänden von der Fahrbahnmittellinie betragen auf Hauptstraßen regelmäßig mehr als 30 Meter.
  • Vermessung von Pipeline- und Versorgungskorridoren: Messung der Rohrleitungssohle über Entwässerungsquerungen, Messung des Versatzes von Strommasten aus sicherer Entfernung, Messung von Freileitungsstrukturen.
  • Infrastruktur- und Brückenvermessung: Vermessung von Brückenwiderlagern und Pfeilern vom Flussufer aus, Vermessung der Stützmauerfläche, Vermessung der Fassade großer Bauwerke.
  • Steinbruch- und Abbauflächenvermessung: Messung der Böschungsfläche über eine aktive Steinbruchwand hinweg – die Entfernungen überschreiten häufig 50–80 Meter.
  • Küsten- und Wasserstraßenvermessung: Messung von Wasserlinienmerkmalen, Uferbefestigungen und Küstenbauwerken, bei denen der sichere Zugang zum Messpunkt eingeschränkt ist.
  • Basisstation/Rover für entfernte Standorte: Das LoRa-Funkmodul des AP40 Laser+ sorgt für eine verbesserte Kompatibilität mit der MAX5-Basisstation und eine bessere Funkreichweite in anspruchsvollem Gelände.

Wann sollte man sich für den AP30-Laser entscheiden?

Der AP30 Laser ist die richtige Wahl, wenn sich die Messziele regelmäßig innerhalb von 30 Metern befinden und das Budget eine Rolle spielt.

  • Erhebung städtischer Gebäude: Vermessung von Gebäudeecken, Fensterrahmen und architektonischen Details über Straßen und Gassen hinweg, wobei die Messentfernungen typischerweise 5–25 Meter betragen.
  • Kartierung von Versorgungsleistungen und Diensten: Vermessung von Schachtdeckeln, Ventilkästen und Wartungszugängen auf schmalen Straßen und Gehwegen.
  • Grenz- und Katastervermessung: Messen von Zaunpfosten, Grenzmarkierungen und Grundstücksecken, die nahe beieinander liegen, aber durch eine schmale Barriere physisch nicht zugänglich sind.
  • Details zur Lichtkonstruktion: Messen von Schalungskanten, Säulenflächen und Bauteilen über kleine Baustellenabstände hinweg, wo 30 Meter immer ausreichend sind.
  • Budgetbeschränkte Beschaffung: Wenn die 120-Meter-Reichweite des AP40 Laser+ für den jeweiligen Projekttyp tatsächlich nicht erforderlich ist, bietet der AP30 Laser die gleiche GNSS-Genauigkeit und 30-Meter-Laserleistung zu geringeren Kosten.

Kaufentscheidungsleitfaden

1
Welchen typischen Abstand verwenden Sie für Lasermessungen?
Wenn Ihre Messungen regelmäßig Ziele umfassen, die mehr als 30 Meter vom Empfänger entfernt sind – Infrastruktur, Autobahnen, Pipelines, Steinbrüche, Brücken –, wählen Sie AP40 Laser+. Befinden sich Ihre Ziele hingegen regelmäßig innerhalb von 30 Metern – z. B. bei Vermessungen von Gebäuden in der Stadt, Leitungen an schmalen Straßen oder leichten Bauprojekten –, ist AP30 Laser ausreichend.
2
Benötigen Sie LoRa-Funkkompatibilität?
Wenn Sie den MAX5 als Basisstation einsetzen (insbesondere für großflächige oder abgelegene Projekte), bietet das LoRa-Funkmodul des AP40 Laser+ volle Kompatibilität mit dem LoRa-Sendemodus des MAX5. Der AP30 Laser nutzt ausschließlich UHF und verfügt nicht über LoRa.
3
Legen Sie Wert auf die OLED-Statusanzeige?
Das 0,96-Zoll-OLED-Display des AP40 Laser+ zeigt Lösungsstatus, Akkustand und Differenzialalter an, ohne dass die Controller-Anwendung geöffnet werden muss – praktisch für schnelle Kontrollen im Feld. Falls dies keine Priorität hat, stellt das fehlende OLED-Display des AP30 Laser keine funktionale Einschränkung dar.
4
Endgültige Entscheidung:
Wenn Sie in Schritt 1 mit „über 30 Meter“ oder in Schritt 2 mit „ja“ geantwortet haben – wählen Sie AP40 Laser+Wenn Ihre Laserentfernungen stets unter 30 Metern liegen und LoRa nicht erforderlich ist – AP30 Laser Bietet dieselbe RTK- und IMU-Leistung zu geringeren Kosten. Im Zweifelsfall eliminiert die Reichweite des AP40 Laser+ von 120 Metern das Risiko von Reichweitenbeschränkungen bei unerwarteten Standortbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Ist die RTK-Genauigkeit bei AP40 Laser+ und AP30 Laser gleich?

Ja. Beide Modelle verwenden denselben 1408-Kanal-GNSS-Kern mit identischer RTK-Fixgenauigkeit von ±8 mm horizontal und ±15 mm vertikal. Der Unterschied in der Laserreichweite hat keinen Einfluss auf die GNSS-Positionierungsleistung. Auch die Spezifikation der Lasermessgenauigkeit ist bei beiden Modellen identisch: ±8 mm + 5 mm/m innerhalb eines Neigungswinkels von 30°. Der einzige Leistungsunterschied besteht darin, dass der AP40 Laser+ diese Lasergenauigkeit auf Ziele in bis zu 120 Metern Entfernung anwenden kann, während der AP30 Laser auf 30 Meter begrenzt ist.

Lässt sich die Laserreichweite des AP30 auf 120 Meter aufrüsten?

Nein. Das Lasermodul ist werkseitig in die Hardware integriert. Die Reichweite von 30 Metern beim AP30 Laser und 120 Metern beim AP40 Laser+ wird durch den werkseitig verbauten Laseremitter und die Optik bestimmt – diese können weder vor Ort noch per Firmware-Update geändert werden. Wird eine Reichweite von 120 Metern benötigt, muss beim Kauf der AP40 Laser+ ausgewählt werden.

Wozu dient der Laser in der Praxis – wie funktioniert er in ApekSurv?

Aktivieren Sie in ApekSurv den Laser-Vermessungsmodus. Richten Sie die Frontkamera auf den Zielpunkt – das Kamerabild wird mit einem Fadenkreuz für präzises Zielen auf dem Controller-Bildschirm angezeigt. Starten Sie den Laser. Der Empfänger misst Entfernung und Winkel zum Ziel und berechnet anschließend dessen 3D-Koordinaten. Dazu kombiniert er die GNSS-Position der Antenne, die Masthöhe, die Laserentfernung und den Laser-Zielwinkel. Das Ergebnis sind präzise Vermessungskoordinaten für einen Punkt, den Sie nie berührt haben – direkt in der Projektdatei gespeichert.

Funktioniert der AP40 Laser+ sowohl als Basisstation als auch als Rover?

Ja. Wie alle APEKS RTK-Empfänger kann der AP40 Laser+ sowohl als Basisstation als auch als Rover eingesetzt werden. Als Basisstation sendet er differentielle Korrekturen über sein integriertes 2-W-UHF-Funkgerät oder LoRa an jeden Rover in Reichweite. Laser, Kameras und Premium-Funktionen des AP40 Laser+ sind jedoch für den Rover-Einsatz optimiert. Für den dedizierten Basisstationsbetrieb bei großen, abgelegenen Projekten ist der MAX5 mit seinem 5-W-LoRa-Funkgerät und dem 13.200-mAh-Akku die bessere Wahl, sodass der AP40 Laser+ für Rover-Aufgaben zur Verfügung steht.

Kann ich den Laser auch bei hellem Sonnenlicht verwenden?

Sowohl der AP30 Laser als auch der AP40 Laser+ nutzen grüne Lasertechnologie, die für das menschliche Auge deutlich besser sichtbar ist als rote Laser – grüne Laser sind bei gleicher Leistung typischerweise 50- bis 100-mal besser sichtbar. Dadurch lässt sich das Zielen auf hellen, sonnigen Flächen wesentlich einfacher gestalten. Bei direkter Sonneneinstrahlung in Äquatornähe und Entfernungen bis zu 30 Metern (AP30) bzw. 120 Metern (AP40) kann die Zielgenauigkeit etwas geringer ausfallen. Für maximale Präzision bei hellem Licht sollte die Zielfläche abgeschattet oder das Fadenkreuz der Kamera zur elektronischen Zielerfassung anstelle der visuellen Laserpunktidentifizierung verwendet werden.

LASER RTK. 30M ODER 120M. SIE WÄHLEN.

Sowohl der AP30 Laser als auch der AP40 Laser+ bieten die gleiche RTK-Genauigkeit mit 1408 Kanälen und eine kalibrierungsfreie IMU mit 120°-Abtastbereich. Die Wahl hängt von Ihrer benötigten Laserentfernung ab. Der AP30 eignet sich für Stadt- und Gebäudevermessungen. Der AP40 Laser+ ist ideal für Infrastrukturprojekte, Autobahnen, Pipelines und alle Bereiche, in denen 30 Meter nicht ausreichen.

APEKS RTK-Empfänger anzeigen →

Referenzen

  • ISO 17123-8:2015 — Feldverfahren für GNSS RTK
  • APEKS AP40 Laser+ Technisches Datenblatt, 2026
  • Technisches Datenblatt zum APEKS AP30 Laser, 2026
  • ApekSurv Feldsoftware – Benutzerhandbuch, 2026